Künstliche Intelligenz (KI) – aktuelle Herausforderungen

In diesem Text beschäftige ich mich mit KI. Doch was ist KI? Künstliche Intelligenz (KI) bezeichnet die Fähigkeit von Maschinen, menschenähnliches Denken und Lernen zu simulieren. Dazu gehören Aufgaben wie Mustererkennung, Entscheidungsfindung und Sprachverarbeitung. KI-Systeme basieren auf Algorithmen, großen Datenmengen und leistungsstarker Rechenleistung.

Geschichte und Hype Die Idee der KI entstand bereits in den 1950er-Jahren, als Wissenschaftler wie Alan Turing und John McCarthy erste Konzepte entwickelten. In den folgenden Jahrzehnten gab es mehrere Wellen des Interesses („KI-Hypes“), etwa in den 1980er-Jahren mit Expertensystemen und ab den 2010er-Jahren durch Fortschritte im Deep Learning und Big Data. Der aktuelle Hype wird durch bahnbrechende Anwendungen wie Sprachassistenten (z. B. Siri, Alexa), autonome Fahrzeuge und generative KI (z. B. Chatbots wie Mistral oder ChatGPT) angetrieben.

Die 5 größten Risiken und Chancen der KI

Risiken

  1. Arbeitsplatzverluste: Automatisierung könnte viele Berufe überflüssig machen.
  2. Datenschutz und Missbrauch: KI-Systeme können persönliche Daten ausnutzen oder für Überwachung eingesetzt werden.
  3. Voreingenommenheit (Bias): KI-Algorithmen reproduzieren oft gesellschaftliche Vorurteile, wenn sie mit verzerrten Daten trainiert werden.
  4. Kontrollverlust: Autonome Waffen oder unkontrollierbare KI-Systeme bergen ethische und sicherheitstechnische Risiken.
  5. Abhängigkeit: Gesellschaften könnten sich zu sehr auf KI verlassen und kritisches Denken verlieren.

Chancen

  1. Effizienzsteigerung: KI optimiert Prozesse in Medizin, Logistik und Industrie.
  2. Medizinische Fortschritte: Früherkennung von Krankheiten und personalisierte Therapien werden möglich.
  3. Klimaschutz: KI hilft bei der Analyse von Umweltdaten und Entwicklung nachhaltiger Lösungen.
  4. Bildung: Individuelle Lernprogramme und globale Wissensvermittlung werden zugänglicher.
  5. Innovation: KI treibt neue Technologien voran, von Robotik bis zu kreativen Anwendungen wie Kunst und Musik.

KI ist ein mächtiges Werkzeug – ihre Entwicklung erfordert verantwortungsvollen Umgang, um Risiken zu minimieren und Chancen optimal zu nutzen. Dabei gibt es nun schon einige Studien, die sich mit KI beschäftigen.

Datenquelle

Nachweislich gibt es unterschiedliche Quellen für die KI. ChatGPT verwendet zum Beispiel eine eigene Datenquelle, die regelmäßig befüllt wird. Hier gibt es unterschiedliche Risiken, denn wann sind die Daten „aktuell“ und wie geht KI mit fehlenden Daten um.

Copilot von Microsoft verwendet je nach Lizenz die eigene Datenquelle der Bing.com Suchmaschine und selbst bereitgestellte Informationen oder Microsoft 365. Das gewährleistet eine relative Aktualität und eventuell gibt es nicht ganz so viele Wissenslücken.

Manipuliert man jedoch die Datenquelle, oder gar die Arbeitsweise von KI, so stellt auch die Datenquelle eine Gefahr da, mal abgesehen davon, dass teilweise Quellen nicht transparent dargestellt werden oder gar Inhalte bewusst falsch herausgegeben werden.

Wissenslücken

Bislang ist mir keine KI bekannt, die offen zugibt, etwas nicht zu wissen. Sie verwendet bei fehlendem Wissen oft die Wahrscheinlichkeitsberechnung und so ist die KI eben nicht fehlerfrei, jede Information sollte man prüfen.

Datenschutz

Kostenfreie Nutzung bedeutet eben auch, man muss für sich folgende Frage beantworten: Wie verdient die KI ihr Geld, wenn ich nichts monetäres dazu beitrage? Richtig, mit meinen Daten und Eingaben. Damit lernt dann die KI und ich finde vielleicht Informationen über mich in der KI.

Das kann fatale Folgen haben, ob nun privat oder im Beruf. Deshalb ist es sinnvoll, die Datenschutzerklärungen zu lesen und eventuell auch etwas zu bezahlen. Die meisten KI Tools, die man bezahlen kann, liefern Datenschutz und Barrieren, damit die KI nicht mit den eingegebenen Daten lernt, erst mit einem Abschluss eines Vertrages. Das ist mehr als sinnvoll, möchte man mit der KI nicht nur Texte entwerfen.

5% der KI Initiativen bringen dem Unternehmen etwas

5% sind sehr wenig. Die meisten Unternehmen führen KI Initiativen durch, die mehr auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer fokussiert sind. Sie befähigen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit dem Umgang und dem Gebrauch der KI, was sehr wichtig ist. Doch die 5% beziehen sich eher auf Initativen, die man wirklich berechnen kann, die also entweder Kosten reduzieren oder Umsatz steigern. Will man das erreichen, reicht es nicht aus, in einem Unternehmen einfach ChatGPT oder andere Chats zu verwenden.

3,3% bezahlen für Copilot

Diese Zahl ist sehr aktuell. Microsoft gab die Zahl erst kürzlich raus. Für Microsoft, aber so ergeht es allen Anbietern, ist das eine bittere Zahl, denn die Investitionen in Rechenzentren und Energie sind Emmens. Zahlen also Kunden nichts, muss Microsoft alsbald wohl entweder Preise erhöhen oder am Lizenzmodell Änderungen vornehmen.

Für Unternehmen, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer befähigen wollen und gleichsam effektiv die KI einsetzen wollen, ist jedoch Copilot 365 durchaus ein gutes Modell, da es innerhalb von Microsoft 365 viele Dinge kann und zugleich nicht mit den Unternehmensdaten lernt.

Umsonst ist das nicht, aber auch Alternativen kosten Geld. Berücksichtigt man andere KI Systeme, so muss man ohne Microsoft erst über die API Schnittstellen Funktionen in die Programme hineinbringen. Auch das kostet Geld und es ist eine Rechnung, die man aufmachen muss, welcher Weg der bessere ist.

Aber dazu später mehr.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Einsatz von KI-Tools sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich bringt. Unternehmen und Privatpersonen müssen sorgfältig abwägen, wie sie mit ihren Daten umgehen und in welchem Rahmen sie bereit sind, für Datenschutz und Funktionalität zu investieren. Die geringe Akzeptanz kostenpflichtiger KI-Angebote wie Copilot zeigt, dass der Markt noch in Bewegung ist, gleichzeitig aber Investitionen und wirtschaftlicher Nutzen nicht vernachlässigt werden dürfen. Letztlich ist ein bewusster und verantwortungsvoller Umgang mit KI-Lösungen entscheidend, um nachhaltigen Mehrwert zu schaffen.

Quellen

Publikationen KI 2025

Publikationen bis Ende 2025, enhält: AI Hallucinations - Are Getting Worse - Even as New Systems Become More Powerful - The New York Times, ARD - Wie verlässlich sind KI-Chatbots Kuli 2025 und Heise.de: Hallozinationen aus April 2025.

AI Studien 2026 01

Studien aus Januar 2026, enhält ChatGPT Usage Has Peaked and Is Now Declining, Die mobile App von ChatGPT verzeichnet laut Analyse ein langsames Wachstum der Downloads und der täglichen Nutzung, pwc-ceo-survey-2026 und The Anthropic Economic Index Report - Economic Primitives.
By marcokulczyk
  • Dieses Thema hat 0 Antworten sowie 1 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 1 day ago von marcokulczyk aktualisiert.
Author
Topic
#915

In diesem Text beschäftige ich mich mit KI. Doch was ist KI? Künstliche Intelligenz (KI) bezeichnet die Fähigkeit von Maschinen, menschenähnliches Den
[See the full post at: Künstliche Intelligenz (KI) – aktuelle Herausforderungen]

  • You must be logged in to reply to this topic.

You May Also Like