Langenhagen. Die Situation in Langenhagen mit der allgemeinen Müllentsorgung, Altkleiderabgabe und diversen anderen Orten ist keine andere, als in vielen anderen Kommunen in der Region und Deutschland. Und doch bekommen es andere Kommunen hin, dass zu mindest die subjektive Wahrnehmung der “Vermüllung” nachlässt.
An der “Wertstoffinsel” in der Kurt-Schumacher-Allee sieht es nicht anders aus, als an anderen Orten in Langenhagen. Je weiter eine “Insel” von Wohngebieten entfernt ist, um so mehr Müll wird einfach abgestellt, zum Beispiel am ehemaligen Hallen- und Freibad). Dabei waren hier an der Kurt-Schumacher-Allee bereits die gelben und blauen Tonnen entfernt worden, auch Altkleider können hier nicht mehr entsorgt werden.
Antrag von der SPD Fraktion gestellt
Mit 7 gegen 2 Stimmen und zwei Enthaltungen wurde folgender Beschluss im Stadtplanungs-, Bau-, Umwelt und Klimaschutzausschusses vom 21.08.2025 gefasst: “Die Verwaltung wird beauftragt, Wertstoffinseln im Rahmen einer Testphase mit einer Videobeobachtung auszustatten. Besonders geeignet erscheintfür einen ersten Test die Wertstoffinsel am ehemaligen Frei- und Hallenbad Godshorn. Dabei soll es sich wie bei der Anlage der Stadt Garbsen um eine Live-Übertragung der Kamera ins Rathaus handeln. Ebenfalls soll wie beim Beispiel Garbsen eine direkte Ansprache von Müllsündern per Lautsprecher erfolgen.“
Im nicht öffentlich tagenden Verwaltungsausschuss danach gab es nun eine knappe Ablehnung.
Die Argumente der Politik
Hintergrund und Antrag
- SPD-Antrag: Ratsherr Tim Wook (SPD) schlug ein Pilotprojekt für Videoüberwachung an der Wertstoffinsel am ehemaligen Bad in Godshorn vor.
- Ziel: Die Maßnahme sollte gegen die häufige Vermüllung helfen, da der Standort kaum sozialer Kontrolle unterliegt.
Entscheidung und Ablehnung
- Stadtplanungsausschuss: Zunächst Zustimmung zum Antrag.
- Verwaltungsausschuss: Ablehnung in nicht öffentlicher Sitzung – damit wird keine Videoüberwachung eingeführt.
Vergleich mit Nachbarkommunen
- Garbsen und Burgwedel: Dort existieren bereits Videoanlagen mit Live-Beobachtung und Lautsprecheransprache.
- Datenschutz: Bilder dürfen nicht gespeichert werden, nur Echtzeitüberwachung ist erlaubt.
- Erfolg: Beide Kommunen berichten von weniger Verschmutzung.
Argumente gegen Videoüberwachung
- Bürgermeister Heuer (CDU): Hält die Maßnahme für ineffektiv („zahnloser Tiger“) und befürchtet Verdrängung des Problems.
- Zuständigkeit: Die Abfallwirtschaft Region Hannover (Aha) ist für Wertstoffinseln verantwortlich, nicht die Stadt.
Ausnahmefall
- Parkplatzüberwachung: Ein innerstädtischer Parkplatz wird bereits per Kamera überwacht – inklusive Lautsprecher und Scheinwerfer.
Reaktionen und Ausblick
- Wook kritisiert Ablehnung: Will das Thema in das SPD-Wahlprogramm aufnehmen.
Forderung nach regionalem Konzept: Videoüberwachung soll nur sinnvoll sein, wenn sie regionsweit eingeführt wird.
Fassungslos sind nicht nur die Sammelstellen
Dass die CDU und allen voran Bürgermeister Mirko Heuer gegen eine Videoüberwachung ist, liegt auf der Hand. Da haben die Bürgerinnen und Bürger auch nichts anderes erwartet. Die Lage an den verschiedenen Orten in Langenhagen und seine Aktionen sind ja auch eher marketinggetrieben, immer den Blick auf die nächste Wahl gerichtet.
Die Stadt vermüllt nicht nur subjektiv. Es muss was passieren, ansonsten kommt man sich vor, wie auf einer großen Halde. Und so lange diese Müllsünder nicht dafür kräftig zahlen müssen, lernen sie es auch nicht. Aber Herr Mirko Heuer fährt ja auch lieber Fahrrad mit Bekannten nebeneinander auf der Hindenburgstraße und bleibt auf der Fahrbahn minutenlang in falscher Fahrtrichtung stehen und unterhält sich (der Verkehr kam dabei ins stocken). Offenbar ist das Rechtsempfinden des Bürgermeisterns auch “freizeitgetrieben”. Wie war das mit der Vorbildfunktion?




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Langenhagen. Die Situation in Langenhagen mit der allgemeinen Müllentsorgung, Altkleiderabgabe und diversen anderen Orten ist keine andere, als in vie
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