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Inhaltsverzeichnis
Star Trek: Armada II
Star Trek: Armada II ist ein Echtzeit‑Strategiespiel (RTS), das im Jahr 2001 von Mad Doc Software entwickelt und von Activision veröffentlicht wurde. Es ist der direkte Nachfolger von Star Trek: Armada (2000) und baut sowohl spielmechanisch als auch inhaltlich auf seinem Vorgänger auf. Armada II spielt im bekannten Star‑Trek-Universum und erlaubt den Spielern, große Flotten aufzubauen, Raumschlachten zu führen und verschiedene Fraktionen aus dem Franchise zu kontrollieren.
Spielmechaniken
RTS-Gameplay
Armada II orientiert sich an klassischer RTS-Mechanik:
- Ressourcen sammeln (Dilithium, Metall, Besatzung)
- Basen und Infrastruktur bauen
- Forschung für neue Technologien durchführen
- Flottenproduktion und -management
- groß angelegte Weltraumschlachten in Echtzeit
Im Vergleich zu Armada I wurde das Ressourcen- und Wirtschaftssystem erweitert, wodurch das Spiel strategisch tiefer wurde.
3D-Schlachtfeld
Das Spiel fand wie sein Vorgänger komplett in 3D statt:
- Einheiten bewegen sich auf verschiedenen Höhenebenen
- Raumkämpfe wirken dynamischer und taktischer
- Sichtlinien und Positionierung spielen eine größere Rolle
Fraktionen
Armada II bietet sechs spielbare Fraktionen, von denen jede individuelle Schiffe, Technologien und Taktiken besitzt:
Hauptkampagne
- Föderation
Fokus: Ausgewogene Flotten, starke Defensivfähigkeit - Klingonen
Fokus: Nahkampf, Feuerkraft, aggressive Spielweise - Borg
Fokus: Assimilation, mächtige Einheiten, hohe Kosten
Skirmish/Multiplayer
Zusätzlich spielbar:
- Romulaner
Tarnung, Spionage, Hinterhalt-Taktiken - Cardassianer
Dauerhafte Feuerkraft, starke Verteidigungsanlagen - Spezies 8472
Biologische Raumschiffe, extrem starke Einheiten, Wurmlochtore statt klassischer Basen
Story und Kampagne
Föderation
Die Föderation entdeckt ein neues Bedrohungsszenario: Die Borg entwickeln fortgeschrittene Transwarp-Technologien, die ihnen ermöglichen, ganze Sektoren schnell zu erreichen. Gleichzeitig entstehen neue politische Spannungen im Alpha-Quadranten.
Klingonen
Die Klingonen kämpfen sowohl gegen alte Feinde als auch gegen interne Konflikte. Ehre, Verteidigung des Reiches und der Kampf gegen die Assimilation stehen im Mittelpunkt.
Borg
In der Borg-Kampagne übernehmen die Spieler erstmals direkt die Rolle der Kollektivs. Ziel ist es:
- Völker zu assimilieren
- neue Technologien zu integrieren
- die ultimative Transwarp-Infrastruktur zu errichten
Die Storys der drei Kampagnen greifen ineinander und erzählen ein galaxisweites Konfliktszenario.
Bedeutung
Armada II wird heute als einer der letzten großen Star‑Trek-Strategietitel der frühen 2000er gesehen. Das Spiel markierte einen wichtigen Punkt für beide Communities:
- Star‑Trek-Fans: authentische Umsetzung des Universums
- RTS-Spieler: taktische Weltraumschlachten, große Flotten, Modding-Potenzial
Viele Mechaniken inspirierten spätere Sci‑Fi-RTS-Spiele.
Star Trek: Bridge Commander
Star Trek: Bridge Commander ist ein 2002 veröffentlichtes Weltraum‑Simulationsspiel, entwickelt von Totally Games und publiziert von Activision. Das Spiel erschien am 28. Februar 2002 in Nordamerika und am 8. März 2002 in Europa. Es spielt im Star‑Trek-Universum nach dem Dominion-Krieg und vor „Star Trek: Nemesis“.
Der Spieler übernimmt die Rolle eines Offiziers der Sternenflotte, der unerwartet zum Captain eines Raumschiffs wird und eine mysteriöse kosmische Katastrophe untersuchen muss.
Handlung
Die Geschichte beginnt dramatisch:
Während eines Routinemissionsbesuchs im Draegos-/Vesuvi‑System destabilisiert sich die Sonne und explodiert. Der Captain der USS Dauntless kommt ums Leben, und der Spieler muss als frisch beförderter Captain die Kontrolle übernehmen und die Ursache der Explosion ermitteln.
Im Verlauf der Kampagne begegnet man u. a.:
- Cardassianern
- Klingonen
- Romulanern
- einer völlig neuen Spezies, den Kessok
Die Handlung umfasst mehrere Episoden und über 30 Missionen, die eine groß angelegte Verschwörung innerhalb der Region aufdecken sollen.
Bekannte Schauspieler wie Patrick Stewart (Captain Picard) und Brent Spiner (Data) sprechen ihre Rollen erneut ein.
Gameplay
Steuerung & Perspektiven
Bridge Commander unterscheidet sich von klassischen Weltraumspielen, weil es konsequent das Gefühl vermittelt, Captain auf der Brücke zu sein:
- Brückenmodus: Der Spieler gibt über Crewmitglieder Befehle (Navigation, Waffen, Scanner, Kommunikation). Dies simuliert authentisches Sternenflotten-Management.
- Taktische Außenansicht: Direkte Kontrolle des Schiffs in 3D‑Raumkämpfen.
- Zusätzlich gibt es Kartenmodus und Kameramodus, letzterer für filmische Ansichten der Schlachten.
Spielmodi
- Story-Kampagne: Hauptgeschichte mit filmisch inszenierten Zwischensequenzen.
- Quick Battle Mode: Freie Szenarien, in denen der Spieler Schiffe, Gegner und Systeme selbst auswählt.
Schiffe
Während des Spiels kommandiert man u. a.:
- USS Dauntless (Galaxy‑Klasse)
- USS Sovereign (Sovereign‑Klasse)
Beide stammen direkt aus der TNG-Ära des Franchise.
Features
Laut zeitgenössischen Tests und Beschreibungen bietet das Spiel u. a.:
- Echtes Captain‑Erlebnis: Man sitzt buchstäblich auf dem Captain’s Chair und delegiert an Crewmitglieder.
- Realistische Schadensmodelle: Treffer sind visuell sichtbar und beeinflussen Schiffssysteme in Echtzeit.
- Offensive und defensive Taktiken: Ausweichmanöver, Tarnoperationen, Verfolgungsmissionen und Bergungsoperationen.
- Vielfältige Gegner: Romulaner, Cardassianer, Klingonen, Kessok u. a..
Technik und Präsentation
- Engine: Gamebryo
- Grafik: Für 2002 beeindruckende Schiffmodelle, Schadenseffekte und Brückendarstellungen.
- Sound: Originalstimmen und hochwertige Soundeffekte aus TNG tragen stark zur Atmosphäre bei.
Bedeutung
Bridge Commander ist bis heute ein Fanliebling, weil es als eines der wenigen Spiele in der Gaming‑Geschichte das Gefühl vermittelt:
„Ich sitze wirklich auf der Brücke eines Sternenflottenschiffs.“
Die einzigartige Mischung aus:
- taktischer Simulation,
- authentischer Crew-Interaktion,
- Treue zum Star‑Trek‑Universum
macht es bis heute zu einer besonderen Erfahrung für Science-Fiction- und Star‑Trek-Fans.
Star Trek: Voyager – Elite Force
Star Trek: Voyager – Elite Force (meist kurz Star Trek: Elite Force) ist ein First-Person-Shooter aus dem Jahr 2000, entwickelt von Raven Software und veröffentlicht von Activision. Das Spiel ist im Star-Trek-Universum angesiedelt und basiert auf der TV-Serie Star Trek: Voyager. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines frisch rekrutierten Mitglieds der Hazard Team Elite, einer Spezialeinheit der USS Voyager, die für besonders gefährliche Außeneinsätze zuständig ist.
Gameplay
Elite Force setzt auf klassisches Ego-Shooter-Gameplay mit linearen Missionen, schneller Action und einer Vielzahl futuristischer Waffen wie Phaser, Compression Rifle oder Granatwerfer. Neben Kämpfen gegen zahlreiche Gegner gibt es auch einfache Rätsel, Schaltermechaniken und storygetriebene Zwischensequenzen. Das Spiel nutzt eine modifizierte Quake-III-Arena-Engine, was sich in flottem Movement und präziser Steuerung widerspiegelt.
Schlachtfeld
Fraktionen und Einheiten
Statt spielbarer Fraktionen wie in Strategiespielen begegnet der Spieler verschiedenen gegnerischen Gruppen:
- Borg (mit Drohnen, schweren Einheiten und Assimilationsmechaniken
- Hirogen
- Malon
- Species 8472
- diverse unbekannte Alien-Spezies
Auf der eigenen Seite stehen temporär KI-gesteuerte Hazard-Team-Mitglieder oder bekannte Seriencharaktere wie Tuvok, Seven of Nine oder Captain Janeway, die Missionsaufträge erteilen.
Hauptkampagne
Skirmish / Multiplayer
Story und Kampagne
Bedeutung für die Spieleentwicklung und Spieler
Star Trek: Elite Force gilt als eines der besten Star-Trek-Spiele aller Zeiten. Es zeigte, dass eine TV-Lizenz mit hochwertigem Gameplay und respektvollem Umgang mit dem Quellmaterial erfolgreich umgesetzt werden kann. Für Spieler bot es eine seltene Kombination aus packender Action und glaubwürdiger Star-Trek-Atmosphäre und trug dazu bei, Ego-Shooter stärker narrativ zu gestalten – insbesondere bei Lizenzspielen.
Star Trek: Elite Force II
Star Trek: Elite Force II ist ein Ego-Shooter aus dem Jahr 2003, entwickelt von Raven Software und veröffentlicht von Activision. Das Spiel ist der direkte Nachfolger von Star Trek: Voyager – Elite Force und verlagert den Fokus von der Serie Voyager auf das filmische Star-Trek-Universum rund um die Next Generation. Der Spieler übernimmt erneut die Rolle von Alex Munro, nun als hochrangiges Mitglied der Hazard Team Elite der Sternenflotte, mit Einsätzen zum Schutz der Erde und diplomatischen Missionen.
Gameplay
Schlachtfeld
Die Schlachtfelder sind abwechslungsreicher und offener gestaltet als im ersten Teil. Dazu zählen:
- Sternenflotten- und Föderationsanlagen
- Raumstationen und Raumschiffe
- Stadtbereiche auf der Erde
- Planetenoberflächen mit Außenarealen
Die Levelstruktur erlaubt häufig mehrere Wege zum Ziel und kombiniert Kampfzonen mit ruhigeren Erkundungsbereichen.
Fraktionen und Einheiten
Im Spiel treten verschiedene bekannte Fraktionen des Star-Trek-Universums auf:
- Romulanisches Sternenimperium
- Klingonisches Reich
- Borg
- Söldner und abtrünnige Gruppen
- Sternenflotte (Verbündete und NPCs)
Die gegnerischen Einheiten unterscheiden sich klar im Verhalten, in Waffenwahl und Taktik, was Anpassung im Spielstil erforderlich macht.
Hauptkampagne
Skirmish / Multiplayer
Story und Kampagne
Bedeutung für die Spieleentwicklung und Spieler
Star Trek: Starfleet Command III
Star Trek: Starfleet Command III ist ein Weltraum-Taktik- und Strategiespiel aus dem Jahr 2002, entwickelt von Taldren und veröffentlicht von Activision. Es ist der dritte Teil der Starfleet-Command-Reihe und stark am Kinofilm Star Trek: Nemesis orientiert. Das Spiel versetzt den Spieler in die Rolle eines Flottenkommandanten, der ganze Raumschiffverbände steuert und taktische Entscheidungen in Echtzeit-Schlachten trifft.
Gameplay
Schlachtfeld
Fraktionen und Einheiten
Im Spiel sind mehrere bekannte Fraktionen des Star-Trek-Universums spielbar:
- Vereinigte Föderation der Planeten
- Romulanisches Sternenimperium
- Klingonisches Reich
Jede Fraktion verfügt über eigene Schiffstypen, Waffen, Spezialfähigkeiten und taktische Stärken. Die Einheiten reichen von kleinen Eskortschiffen über Kreuzer bis hin zu mächtigen Schlachtschiffen und Trägerschiffen.

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