Der NDR hatte eine neue Umfrage für Mecklenburg-Vorpommern veröffentlicht, der nächste Schock für die Demokratie. In Mecklenburg-Vorpommern kommt die AfD auf 38% und in Berlin spricht man noch immer über die Haushaltsdebatte 2026 und dem „Sondervermögen“ und spricht im gleichen Atemzug über den Abbau des Sozialsystems. Das kann nur nach hinten losgehen.
Die Demokratie gerät weiter unter Druck. So auch in Mecklenburg-Vorpommern, ein Jahr vor der Landtagswahl 2026 (Quelle: ndr.de):
MV-Trend – Ergebnisse der aktuellen Wahlumfrage
- AfD ist mit 38 % klar stärkste politische Kraft – mehr als doppelt so stark wie bei der letzten Landtagswahl 2021.
- SPD fällt auf 19 % – ihr Ergebnis wird halbiert.
- CDU stagniert bei 13 %, bleibt auf historischem Tiefstand.
- Linke gewinnt leicht und erreicht 12 %.
- Grüne liegen mit 5 % knapp über der Sperrklausel.
- BSW (Wagenknecht-Partei) verliert an Zustimmung, aktuell 7 %.
- FDP spielt keine Rolle.
Weitere Erkenntnisse aus der Umfrage
- Die AfD hat seit September 2023 durchgehend die Spitzenposition in den MV-Trends.
- Sie gewann auch die Kommunalwahl 2024 und holte bei der Bundestagswahl 2025 in MV alle Direktmandate.
- Eine Regierungsbildung wird schwierig: Eine Mehrheit gegen die AfD wäre nur mit einer Vierer-Koalition möglich (z. B. SPD, CDU, Linke, Grüne oder BSW), politisch aber sehr unwahrscheinlich.
- Die AfD wird vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuft – das juristische Verfahren dazu ist noch nicht abgeschlossen.
Bewertung der Politiker
- Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD): 50 % Zufriedenheit, 94 % Bekanntheit.
- Simone Oldenburg (Linke): 60 % Bekanntheit.
- Daniel Peters (CDU): Nur 32 % Bekanntheit.
- Nikolaus Kramer (AfD) und Rene Domke (FDP) liegen ebenfalls im unteren Bekanntheitsbereich.
Landtagswahltermin
- Die nächste Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern findet am 20. September 2026 statt.
Wenn man sich die Ergebnisse mal genauer ansieht und dann ein Interview mit der Fraktionsvorsitzenden der Partei „Die Linke“ Heidi Reichinnek gestern Abend bei den „tagesthemen“ ansieht, hat Die Linke offenbar momentan den richtigen Bezug zur Realität und die SPD zerlegt sich gerade selbst in der großen Koalition.
Nun kann man die Fragen an Heidi Reichinnek sehen, wie man möchte, es fehlten am Ende Fragen zu Details, Feinbilder helfen da wenig. Aber Heidi Reichinnek hat letztlich das gesagt, was ich in einigen Beiträgen schon geschrieben habe. Deutschland hat ein Einnahmenproblem und kein Kostenproblem.
So lange man Arbeit nur so bezahlt, wie nötig, werden viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer schon Sozialleitungen benötigen, während sie arbeiten, zu wenig in die Sozialkassen einzahlen und am Ende des Tages eine zu geringe Rente bekommen, schlechter gepflegt werden und doch noch weitere Sozialleitungen beantragen müssen. Den Konservativen traue ich diese Rechenbeispiele nicht mehr zu, sie wollen Besserverdiener ja auch nicht mehr belasten und so Gerechtigkeit praktizieren. Aber die SPD… nach der Agenda 2010 jetzt der nächste Totalausfall?
„Die Linke“ hat’s verstanden.




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Der NDR hatte eine neue Umfrage für Mecklenburg-Vorpommern veröffentlicht, der nächste Schock für die Demokratie. In Mecklenburg-Vorpommern kommt die
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