Langenhagen – Silbersee, kommt ein Grillverbot? Jetzt! Und die angespannte und gefährliche Parksituation.

Langenhagen. Bei meinen täglichen Spaziergängen fällt so einiges auf, auch die Daueraufreger. In meinem Beitrag sind entsprechende Bilder verlinkt, aktuell von heute Morgen.

Inhaltsverzeichnis

Der Silbersee und die Menschen

Da passt doch noch was rein?

Auch heute Morgen waren die Kollegen der Stadt unterwegs, um den Dreck vom Vortag zu entfernen. Seit Jahren, ich berichte regelmäßig, ignorieren die menschen die Möglichkeiten, die ihnen die Stadt hier bietet, um zu grillen und anschließend den Müll zu entfernen.

Was sagt das über uns Menschen?

Die Stadt Langenhagen setzt mit Schildern und Müllbehältern auf Kontrolle, doch Schilder allein ändern kein Verhalten – sie erinnern nur diejenigen, die ohnehin schon ein Gewissen haben. Das sagt auch etwas über uns als Gemeinschaft aus: Wenn viele nur auf die Stadt warten, statt selbst aktiv zu werden, entsteht eine Kultur der Verantwortungsabgabe, die den Zusammenhalt schwächt. Statt nur zu ermahnen, könnte die Stadt positive Anreize schaffen, um Identifikation und Stolz zu fördern – denn öffentliche Flächen sind unser aller Raum, und ihr Schutz liegt in unserer gemeinsamen Verantwortung. Gleichzeitig drohen bei Verstößen wie dem Betreten von Grünflächen während der Brutzeit oder dem Stören brütender Schwäne Bußgelder von bis zu 5.000 Euro (gemäß Bundesnaturschutzgesetz), und das Liegenlassen von Müll kann als Ordnungswidrigkeit mit Geldstrafen von 50 bis 2.500 Euro geahndet werden.

Sperrabfall

Da das seit Jahren gar nichts nutzt ist es also Zeit für eine regulierende Maßnahme: Grillverbot! Es wird Zeit.

Naturstörer

Übrigens. Ich war Freitag und heute wieder Zeuge von Störungen, die man ebenfalls unterlassen sollte. Freitag musste ich eingreifen, da ein Passant trotz Absperrzaun einem brütenden Schwanenpaar zu nahe gekommen war. Da frage ich mich allen ernstes, ob sie es schön fänden, wenn sie selber Kinder hätten und wildfremde Menschen bewaffnet mit Fotoapparaten in die Wohnung gehen und einfach Fotos von den Kindern im Bett machen. Einfach mal nachdenken!

Der andere Fall war heute Morgen, da geht doch eine Nordic-Walking Sportlerin gehobenen Alterns durch die Wiesenflächen, wo Bodenbrüter leben. Erst vor ein paar Tagen hatte ich dort ein zerstörtes Nest gefunden. Aber Hundebesitzer anpöbeln? Der angesprochene Hundebesitzer und die Dame standen sich gefährlich gegenüber. Sehr brenzlich und wenig Rücksichtnahme auf beiden Seiten!

Parken, was geht?

Die Hindenburgstraße in Langenhagen ist gerade einer Baumaßnahme unterworfen, siehe hier. Trotz Halteverbot seit dem 13. April 2026 wird dort weiter geparkt. Die Folge ist, man muss nur ein paar Minuten an der Kreuzung stehen, dann sind Beinaheunfälle zu sehen. Da bietet die Stadt Langenhagen aber Entertainment.

Absolutes Parkverbot auf der linken Seite hier im Foto. Die Straße ist eng und unübersichtlich. Immer wieder kommt es zu Beinahe-Unfälle.

Ein zweiter wiederkehrender Fall ist in einer Nebenstraße zu bemerken. Das Bild spricht für sich, LKW parkt, Bushaltestelle ist schlecht einsehbar… Finde den Fehler.

Der LKW parkt im Halteverbot, eingeschränkt, über Nacht. Die Bishaltestelle ist von hinten kaum einsehbar. LKWs im Anliegerverkehr zur LNG Tankstelle führen zu weiteren Gefährdungen. An der Kreuzung weiter hinten lebt eine Familie mit vielen Kindern.

Schlusswort

Die Gesellschaft verkommt und verroht. Mich wundert es nicht mehr. Wo ist die Kinderstube geblieben? Wo ist die Solidarität geblieben. Nur noch Ignoranz, Egoismus und auch Aggressivität.

By Marco Kulczyk
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