Am 08. Mai 2026 berichtete ich im Artikel „Hindenburgstraße-Ost: Kinder, springt bitte zur Seite!“ von einem Autofahrer, der aus einem Innenhof her kommend über den Fußweg auf die Hindenburgstraße gefahren ist und dabei Kinder auf dem Schulweg unnötig gefährdete. Die entsprechenden Unterlagen hatte ich dem Ordnungsamt zur Verfügung gestellt.
Heute erhielt ich eine Antwort auf mein Schreiben, doch dazu später.
Zunächst einmal kann ich natürlich verstehen, als Anlieger der Hindenburgstraße – Ost ist es ein Eingriff, wenn die Straße nun die Fernwärme erhält und die Straße danach saniert und neu gestaltet werden soll. Wie gelangt man von A nach B? Wo lasse ich die Autos? Kein Thema, volles Verständnis. Kein Verständnis für vorsätzliche Gefährdung von Fußgängern und Radfahrern.
Die Hindenburgstraße – Ost hatte es aber auch nötig. Original noch so, wie ich sie als Kind erlebt habe. Damals fuhr jedoch noch die Linie 61 durch die Hindenburgstraße und es war damals sehr gefährlich als Kind die Hindenburgstraße zu queren. Ein Nachbarsjunge wurde sogar mal angefahren. Die jetzigen Maßnahmen sind also sinnvoll und machen so das Leben an der Hindenburgstraße besser. Natürlich habe ich auch da Verständnis, immerhin ist die Bebauungslage in der Hindenburgstraße – Ost kompakter, also leben hier mehr Menschen, aber die Vorteile überwiegen.
Das Ordnungsamt teilte mir heute, am 21. Mai 2026, nun mit, dass man bei einer Ortsbegehung nun entschieden hat, den Fußweg besser abzusichern, um sicherzustellen, dass nur noch Fußgänger und Radfahrer den Weg nutzen können. Endlich, in der Zwischenzeit hatte ich mehrere Situationen von Anwohnern gesehen. Und da Schulwege sicher sein sollten, ist das nur konsequent.
Es hat zwar lange gedauert, nun bin ich gespannt, wie die Maßnahme aussieht. Das Fördert ja auch die Kinder, die selbstständig und sicher zur Schule gehen können und kein Elterntaxi brauchen.

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