Jürgen Alenberg: 5 Jahre Ratsherr – und doch kein Plan für Langenhagen

Bürgermeisterkandidat mit Stammtisch-Qualitäten?

Seit 5 Jahren sitzt Jürgen Alenberg für die AfD im Rat der Stadt Langenhagen. In diesem #4 Beitrag geht es also um ihn. In dieser Zeit hat er Stammtische organisiert, Parolen verbreitet – doch konkrete Lösungen für die drängenden Probleme der Stadt? Fehlanzeige. Stattdessen legt die AfD-Langenhagen nun zehn Anträge vor, die eines deutlich machen: Es geht nicht um Langenhagen. Es geht um Macht, um Blockade und am Ende um den Schaden für die Stadt und die Demokratie.

Inhaltsverzeichnis

Denn was die AfD in ihren Anträgen fordert, steht im krassen Widerspruch zu dem, wofür die Partei sonst eintritt – und zu dem, was Langenhagen wirklich braucht.

Der Schein der Haushaltskompetenz: Anträge, die Langenhagen in die Knie zwingen würden

Die AfD inszeniert sich gern als Hüterin der Haushaltsdisziplin. Doch ihre Anträge zeigen: Sie hat keinen Plan, sondern nur eine Axt: 

  • Konsolidierungsplan 2026–2030 (Antrag 1): Die AfD fordert einen radikalen Sparkurs – doch wo sind die konkreten Vorschläge, die nicht nur die Rücklagen leeren, sondern auch soziale Härten und Infrastrukturverfall vermeiden? Stattdessen wird blind gespart, ohne zu fragen, was das für Kitas, Schulen oder den ÖPNV bedeutet. Widerspruch zur AfD-Rhetorik: Während die Partei bundesweit Steuersenkungen für Unternehmen fordert, will sie in Langenhagen Investitionen stoppen – und damit Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft gefährden.
  • Investitionsmoratorium (Antrag 2): Ein Stopp aller Investitionen über 500.000 €? Das klingt nach Verantwortung – ist aber in Wahrheit Stillstand. Langenhagen braucht moderne Schulen, bezahlbaren Wohnraum und eine intakte Infrastruktur. Die AfD aber blockiert – ohne AlternativeWiderspruch zur AfD-Politik: In anderen Kommunen fordert die AfD mehr Geld für Bauprojekte – in Langenhagen soll nichts mehr passierenWillkür statt Konzept.
  • Externe Prüfung der IGS-Projekte (Antrag 3): Die AfD wirft der Stadt Kostenexplosionen vor – doch selbst hat sie in 5 Jahren keine Expertise aufgebaut. Statt konstruktiver Begleitung der Projekte wird jetzt Verzögerungstaktik betrieben. Widerspruch zur AfD-Ideologie: Die Partei hetzt bundesweit gegen „Gender-Ideologie in Schulen“ – doch wenn es um konkrete Bildungsinfrastruktur geht, blockiert sie einfach.
Wahlplakat in der Kurt-Schumacher-Allee. "Unser Land - Unsere Regeln" bezieht sich nicht auf die Wähler*innen. Die AfD möchte alleine, ohne Demokratie, durchregieren. Das Volk ist ihnen nur bis zur Machtergreifung als Stimmvieh wichtig.

Sozialer Kahlschlag statt Bürgernähe: Die AfD gegen Langenhagen

Die AfD gibt sich gern als „Stimme des kleinen Mannes“ – doch ihre Anträge zeigen: Sie opfert die Schwächsten, um Macht zu demonstrieren.

  • Deckelung der Personalkosten (Antrag 4): Die AfD will Personalkosten deckeln – ausgenommen: vier neue Stellen im Ordnungsamt. Warum? Weil die AfD Kontrolle und Überwachung stärken will, nicht aber soziale DienstleistungenWiderspruch zur AfD-Rhetorik: Während die Partei „Sicherheit“ predigt, kürzt sie gleichzeitig bei Jugendhilfe, Sozialarbeit und Kultur – also genau dort, wo präventiv für Sicherheit gesorgt wird.
  • Steuerstabilität und Rücknahme der Bettensteuer (Antrag 5): Klingt erstmal gut – doch die AfD verheimlicht, dass Langenhagen ohne die Bettensteuer noch mehr sparen müsste. Und während sie Steuern stabil halten willfordert sie gleichzeitig radikale Kürzungen – die am Ende die Bürger treffen.Widerspruch zur AfD-Politik: In anderen Bundesländern blockiert die AfD kommunale Einnahmequellen – in Langenhagen tut sie es unter dem Deckmantel der „Entlastung“.
  • Freiwilligenleistungs-Check (Antrag 7): Die AfD will „nicht priorisierte Ausgaben“ streichen. Doch wer entscheidet, was „unverzichtbar“ ist? Die AfD – und die hat kein Interesse an Kultur, Sozialem oder IntegrationWiderspruch zur AfD-Realität: In anderen Städten kämpft die AfD gegen Schwimmbäder, Bibliotheken und Jugendzentren – in Langenhagen soll das jetzt systematisch passieren.

Demokratiefeindlichkeit in Reinform: Blockade statt Gestaltung

Die AfD inszeniert sich als „Systemopposition“ – doch in Wahrheit blockiert sie einfach alles, was nicht in ihr Weltbild passt.

  • Digitalisierungsplan (Antrag 8): Die AfD fordert Digitalisierung – doch ohne Geld und ohne Personal. Wie das gehen soll? Gar nicht. Statt moderner Verwaltung droht ChaosWiderspruch zur AfD-Haltung:Bundesweit diffamiert die AfD Digitalisierung als „Überwachung“ – in Langenhagen will sie sie nutzen, um Stellen abzubauen.
  • Prüfung der Regionsumlage (Antrag 10): Die AfD will weniger Geld an die Region zahlen – doch ohne zu sagen, wie Langenhagen dann seine Aufgaben erfüllen soll. Statt kooperativer Lösungen wird Konfliktgesucht. Widerspruch zur AfD-Strategie: Die Partei zerstört bundesweit kommunale Zusammenarbeit – in Langenhagen soll das lokal passieren.

Jürgen Alenberg: 5 Jahre Rat – und kein einziges Konzept für Langenhagen

Jürgen Alenberg war 5 Jahre Ratsherr – doch was hat er in dieser Zeit konkret für Langenhagen bewegt?

  • Keine Haushaltskenntnis: In fünf Jahren hat er sich nicht mit dem Haushalt beschäftigt – obwohl die Stadt seiner Meinung nach vor dem Kollaps steht.
  • Keine Lösungen, nur Blockade: Statt konstruktiver Arbeit werden Anträge eingereicht, die Langenhagen lähmen.
  • Kein Interesse an der Stadt, nur an der Macht: Die AfD will nicht regieren, sondern zerstören – und Alenberg ist ihr Werkzeug. 

Jürgen Alenberg und die AfD nutzen die vermeintliche Krise Langenhagens nicht, um sie zu lösen – sondern um sie zu verschärfen. Ihre Anträge sind kein Rettungsplan, sondern ein Demontageprogramm. Wer wirklich für Langenhagen kämpfen will, der darf der AfD keine Chance geben. Denn am Ende geht es ihr nicht um die Stadt, sondern um die Zerstörung der Demokratie – und den eigenen Machtanspruch.

„Die AfD hat kein Programm für Langenhagen. Sie hat nur eine Axt – und die schwingt sie ohne Rücksicht auf Verluste.“ – meine Meinung. Jürgen Alenberg ist also nicht nur unqualifiziert, er ist das Instrument einer Partei, die den Staat und diese Stadt nachhaltig mit Lügen und falschen Informationen schädigen will. Es geht um Macht, nicht um die Menschen und nicht um Lösungen. Keine Stimme also für Jürgen Alenberg als Bürgermeisterkandidat der AfD und keine Stimme für die AfD für den Stadtrat am 13. September 2026.

By Marco Kulczyk
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